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2009 - Rundreise über Dänemark's Inselwelt - Teil 4

Tag 16 bis 21 von insgesamt 21 Tagen

Tag 16

Und auch heute begrüßte uns die Sonne als wir die Rollos hochzogen. Das war mehr als ideal. Denn für heute hatten wir uns einen Besuch der Kreidefelsen auf der Insel Møn vorgenommen. Direkt nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg.

Møns Klint, wie die Kreidefelsen richtig heißen, ist eine über 8 Kilometer lange und bis zu 128 Meter hohe Steilküste im Osten der Insel Møn. Sie besteht aus blendend weißer Schreibkreide, die in der letzten Eiszeit durch den enormen Druck des Eises aus dem Untergrund hochgepreßt wurde. Das zerklüftete Aussehen der Felsen bzw. der Steilküste verdankt Møns Klint den Kräften der Ostsee und den unterschiedlichen Witterungseinflüssen, die in den letzten 4000 bis 5000 Jahren und bis heute das Aussehen der Küste ständig veränderten. Wir parkten unser Auto auf dem Parkplatz des 2006 eröffneten GeoCenters.

 

 

Als erstes wanderten wir durch einen kleinen herrlichen Wald mit immer wieder wunderschönen Ausblicken auf die Felsen.

 

 

 

Am Ende des Weges führte eine endlose Holztreppe hinunter an die Ostsee.

 

 

 

Und von unten waren sie noch gewaltiger anzuschauen,- die Felsen. Wir gingen unten am Wasser den Weg wieder zurück, bis widerrum eine steile Treppe nach oben führte.

 

 

Oben wieder angekommen besuchten wir noch das 2006 neu eröffnete Geo-Centrum. Ein Besuch ist absolut empfehlenswert. Es wird viel Wissenswertes von der Kreidezeit bis zur Gegenwart verständlich erklärt. Unter anderem auch, wie Dänemark “geboren” wurde.

Erst am späten Abend kamen wir wieder nach Hause zum Wohnwagen.
Bis nach 21:00 Uhr saßen wir an diesem Abend noch draußen und genossen die Abendsonne.

Tag 17

Der heutige Tag wurde zum Bummeltag erklärt. Und dementsprechend wurde heute erst einmal ganz lange gefrühstückt. Zum bummeln hatten wir uns die Stadt Nykøbing ausgesucht. Erstens war sie schnell zu erreichen und zweitens, so hatten wir gehört, konnte man herrlich durch die Einkaufsstraßen bummeln. Und so war es auch.

 

 

 

Überall luden Geschäfte für einen Besuch ein. Das Wetter war herrlich und so nahmen wir uns für jedes Geschäft genügend Zeit.

 

 

 

Zum Schluss besuchten wir noch den neu renovierten Wasserturm. Man erreicht seine oberste Plattform über ca. 150 Stufen. Auf jeder Ebene wird es später mal eine Ausstellung geben. Bei unserem Besuch wurde allerdings noch kräftig renoviert.

 

 

 

Von oben hatte man einen herrlichen Blick über die gesamte Stadt.

 

Nach unserem Besuch von Nykøbing fuhren wir noch nach Nakskov. Dort lag ein Russisches U-Boot der Whiskey V-Klasse (Natobezeichnung). U-359 lief 1953 vom Stapel, war bis 1989 in Dienst und nahm an der Kubakrise teil. Doch es half alles nichts, bei aller Werbung kamen wir zu dem Schluss, der Besuch hat sich nicht wirklich gelohnt. Im Grunde handelt es sich um einen Haufen Schrott. Wir hatten den Eindruck, dass mächtig viel Arbeit und auch Geld in das Unternehmen gesteckt werden sollte.

Am Abend fuhren wir wieder zum Wohnwagen zurück. In der Abendsonne genossen wir ein kühles Bier.
Es war unser letzter Dänemark Abend in diesem Urlaub.
Morgen sollte die Reise nach Lübeck fortgesetzt werden. Wir wollten uns die Hansestadt für zwei Tage ansehen.

Tag 18

Heute Morgen holte ich uns ein letztes Mal die “dänischen Rundstücke”. Wie immer bei einem Reisetag, so hatten wir auch heute schnell alles zusammengepackt. Wir gingen nach vorne um alles zu bezahlen. Uns hat es sehr gut gefallen hier. Und wir kommen bestimmt wieder. 1 km weiter,- und wir hatten die Autobahn erreicht. Es dauerte nicht lange und wir erreichten Rødbyhavn.

 

 

Langsam fuhren wir auf die Terminals zu. Nachdem wir bezahlt hatten wies man uns eine Wartespur zu. Unsere war die Nr. 9.

 

 

Kaum hatten wir unser Gespann abgestellt lief die Fähre auch schon ein. Und kurze Zeit später befanden wir uns an Bord.

 

 

 

Und weitere 45 Minuten später,- hatten wir Deutschland wieder erreicht.

 

Gegen 14:45 Uhr erreichten wir den Campingplatz Lübeck-Schönböcken.
Der Campingplatz liegt direkt vor den Toren Lübecks. Wie schon in Kopenhagen auch, so konnte man auch hier die Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Und genau das wollten wir morgen tun. Für heute sollte es genug sein. Nachdem wir "Isolde" aufgestellt hatten, wurde der Grill gefordert.

Tage 19+20

Die Bushaltestelle befand sich unmittelbar am Campingplatz. Und da der Bus ca. alle 20 Min. in die Stadt fuhr gab es auch hier, ebenfalls wie schon in Kopenhagen, keinen Stress. Aussteigen konnte man direkt am Holstentor,- und hatte somit direkt die sehr sehenswerte Altstadt direkt erreicht.

Vom Buddenbrookhaus bis zum Salzspeicher, so ziemlich alles haben wir uns in diesen beiden Tagen angesehen. Das Wetter war herrlich,- und so konnten wir selbst noch die Resturantbesuche in der Sonne genießen.
Lübeck ist eine sehr sehenswerte Stadt, die wir bestimmt nicht zum letzten mal besucht haben.

Tag 21

Heute war es nun leider soweit, der Urlaub sollte zu Ende gehen.
Bereits am Vortag hatten wir alles an seinen Platz verstaut. Und so verließen wir den Campingplatz Lübeck-Schönböcken bereits gegen 9:00 Uhr und erreichten gegen 15:00 Uhr wieder unseren Heimatplatz. Kurze Zeit später stand "Isolde" wieder auf ihrem Platz.

Der Urlaub war nun zu Ende, Schade.
Aber wir kommen wieder...

ENDE