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2009 - Rundreise über Dänemark's Inselwelt - Teil 3

Tag 11 bis 15 von insgesamt 21 Tagen

Tag 11

 

 

Der nächste Morgen begrüßte uns mit einem bedeckten Himmel. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in Richtung S-Bahn Station.

 

 

Doch allem Tatendrang machte der Regengott ein jähes Ende. Wir hatten gerade noch so unsere Rundfahrt mit dem Boot geschafft, da fing es auch schon an zu regnen.

Wir beschlossen für heute ab zu brechen und wieder nach Hause zu fahren. Kaum waren wir am Wohnwagen angekommen, fing es noch heftiger an zu regnen. Und es sollte für diesen Tag auch nicht mehr aufhören. Für den nächsten Tag wurde besseres Wetter zugesagt, wenn auch ab und an mit einem Regenschauer.

Tag 12

Das Wetter meinte es etwas besser an diesem Tag mit uns. Wir wollten heute den zweiten Teil unserer Stadteroberung starten. Und so fuhren um ca. 10:00 Uhr ein zweites mal mit der S-Bahn in Richtung City. Dieses mal aber eine Station weiter. So brauchten wir den gestrigen Teil der Stadt nicht noch einmal zu durchqueren.

Der Tivoli bildete für unseren Kopenhagenbesuch den Abschluß. Der gestrige Tag war, wegen dem Regen, absolut dafür nicht geeignet.
Und so machten wir uns auf dem Weg zu diesem, mitten in der Stadt liegenden, kleinen Vergnügungspark. Der Eintritt war recht günstig. Allerdings muß man, wenn man möchte, für die einzelnen Fahrgeschäfte extra bezahlen. Wir aber wollten nur ein wenig durch den Park schlendern.

Natürlich durfte noch ein abschließender Besuch im direkt am Tivoli liegendem Hard Rock Cafe nicht fehlen.

So eine Städtetour ist anstrengend,- und so erreichten wir am späten Nachmittag erschöpft aber zufrieden wieder unseren Wohnwagen.
Wir hatten recht viel gesehen und beschlossen den Kopenhagenbesuch für dieses Jahr abzuschließen. Ursprünglich waren vier Tage eingeplant.
Morgen sollte die Reise weitergehen. Wir wollten Seeland verlassen und Lolland, Falster und Møn besuchen.
Der Albuen Strand Camping sollte unser nächstes Ziel sein.

Tag 13

Zuerst schien heute morgen für kurze Zeit die Sonne. Doch dann zog es sich wieder zu.
Nach dem Frühstück fingen wir an alles zusammen zu packen. Ca. 09:30 Uhr zog ich “Isolde” langsam von ihrem Standplatz und fuhr nach vorne zur “Out-Check-Zone”. Schnell waren alle Formalitäten erledigt. Und so begaben wir uns wieder auf Reise. Kurz nachdem wir die Autobahn erreicht hatten fing es an zu regnen. Es sollte auch für heute nicht mehr aufhören. Ganz im Gegenteil.

Gegen 13:30 Uhr hatte wir den Albuen Strand Camping erreicht. Wieder hatten wir es geschafft in der Mittagspause anzukommen. Doch sollte die Mittagspause erst wieder um 16:00 Uhr (!) enden. Wir zogen uns die Regenjacken an und gingen über den Platz um ihn schon einmal zu besichtigen. Der Platz selbst ist schön gelegen. Doch liegt er weit draußen, weit entfernt von der nächsten Stadt. Außer dem Platz gab es sonst nichts. Irgendwie war der Platz nicht so richtig unser Ding. Wir setzen uns wieder ins Auto und wälzten die Campingführer. Fürs erste suchten wir uns den Stadtcampingplatz von Sakskøbing aus. Kurz entschlossen drehten wir das Gespann wieder um und fuhren das kurze Stück wieder zurück.

Der Stadtcampingplatz befindet sich unweit der Autobahn. Doch bemerkt man weder von der Autobahn etwas, noch hat man das Gefühl mitten in der Stadt zu stehen. Wir wurden sehr freundlich empfangen und konnten uns sogar einen Platz aussuchen. Wir suchten uns einen großen Stellplatz am Ende des Campingplatzes aus. Der Regen hörte nicht auf. Er wurde sogar noch heftiger. Ich zog das Vordach ein um wenigstens den Eingangsbereich trocken zu haben. Doch nach dem Abendbrot mussten wir es schon wieder bergen. Der Wind hatte in der Zwischenzeit erheblich an Stärke zu genommen.
Immer wieder schlug er unter das Vordach. Die Idee es zu bergen war gut. Der Wind wurde immer heftiger. So heftig das von dem Nachbarzelt (Saisoncamper) die Zelthäringe aus dem Boden gerissen wurden. Heidi lief schnell nach vorne zur Rezeption um Bescheid zu geben. In der Zwischenzeit versuchte ich die Häringe wieder in den Boden zu schlagen. Vergeblich. Ich holte noch ein paar zusätzliche Leinen um es wenigsten notdürftig zu sichern. Im Fernsehen sahen wir, das ein Sturmtief über den Norden Deutschlands und anschließend über das südliche Dänemark zog. Morgen sollte aber alles schon wieder vorbei sein. Wir hoffen mal das Beste.

Tag 14

Am nächsten Morgen holte ich uns die Brötchen. Der Himmel hatte sich in der Zwischenzeit beruhigt. Ich erfuhr, dass es in der Nacht 50 Liter pro qm (!) geregnet hatte. Gegen Nachmittag sollte es wieder anfangen zu regnen. Zwar nicht mehr so heftig, aber immerhin. Erst für den morgigen Tag wurde eine Wetterberuhigung zugesagt.

 

 

Und so beschlossen wir, uns nach dem Frühstück ein wenig die Stadt anzusehen. Sakskøbing ist eine schöne kleine Stadt. Am frühen Nachmittag fing es wieder an zu regnen. Auch der Wind wurde wieder heftiger. Den Rest des Tage verbrachten wir im Wohnwagen. Für den heutigen Abend benutzen wir den Fernseher.

Tag 15

Heute morgen sah die Welt schon besser aus. Die Sonne strahlte wieder von einem blauen Himmel. Und auch der Wind hatte wieder etwas an Kraft verloren. Diesen Tag wollten wir nutzen und so standen wir früh auf. Bereits um 8:00 Uhr holte ich uns die Brötchen. Für heute hatten wir uns das Mittelaltercenter in Nykøbing vorgenommen.

Nach dem Eingang fühlt man sich unmittelbar in das Mittelalter versetzt. Von der Vorführung einer Steinschleuder, zeigen des alten Handwerks, bis hin zu Ritterspielen wurde alles geboten.

Wir verbrachten den ganzen Tag dort. Erst am späten Nachmittag erreichten wir wieder unseren Wohnwagen. Abends setzten wir uns noch lange nach draußen und genossen die Sonne.
Diese hatte uns heute den ganzen Tag begleitet.